Perfektes Timing

Posted on 4th September 2015 by magdalena in Allgemein,Waisenheim

Jetzt ist es schon ein bisschen länger her, seit ich meinen letzten Blog veröffentlicht habe. Hauptsächlich liegt das daran, dass wir hier in Makumbi sehr schlechte Internetverbindung haben. Ich war in der Zwischenzeit in Mutoko und habe dort das Waisenheim besucht und das Projekt „fließendes Wasser in Mutoko“ begutachtet.

Leider hab ich in Mutoko einen Virus aufgefangen mit dem ich jetzt lang kämpfen musste. Mein Bauch scheint nicht ganz glücklich zu sein über die Umstellung. In Zimbabwe ist die Trinkwasserqualität einfach nicht die gleiche, wie ich sie mir gewöhnt bin und das Essen ist sehr energiereich im Vergleich zur österreichischen Küche. Ich wurde z. B. in Makumbi bei Freunden zum Abendessen eingeladen und wir hatten eine echte Kalorienbombe (siehe Foto). Es gab Sadza (Maisbrei), Kartoffel und Reis mit Tomatensauce und dazu noch Muriwo (Gemüse-, bzw. Krautart) mit Hackfleisch. Der Titel des Blogs „Perfektes Timing“ kommt daher, dass ich genau in der Zeit krank wurde, in der wir keinen Strom, daher auch kein Netzwerk und später dann auch kein Wasser mehr hatten. Für mich hieß es also wieder mit einem Eimer zur nächsten Wasserquelle gehen um dort Wasser zu besorgen. Auch wegen den ansteigenden Temperaturen kam ich ganz nett ins Schwitzen.

Gottseidank hat mich Brother Ben, ein Jesuit mit medizinischer Ausbildung, regelmäßig besucht und mir Tipps zur schnellen Heilung gegeben. Nachdem ich fast eine Woche im Bett verbracht habe, muss ich jetzt die versäumte Zeit aufholen.

Mittlerweile ist auch Marco, mein Freund, in Zimbabwe angekommen. Ich freue mich darüber, dass er von dem Land sehr begeistert ist. Zu Beginn ist es schwierig die Eindrücke einzuordnen, aber auch er ist überwältigt und fasziniert von der Schönheit des Landes, der Freundlichkeit der Menschen und auch von den Schwierigkeiten die es an vielen Ecken gibt.

Ich werde nach meiner Rückkehr von Zimbabwe einen ausführlichen Bericht über das Projekt veröffentlichen und ggf. auch einen Vortrag machen. Mehr Infos dazu folgen jedoch noch.

Bis dahin sende ich allen LeserInnen ganz liebe Grüße aus Zimbabwe! (:

Magdalena