Liebe ist spürbar

Posted on 12th August 2015 by magdalena in Allgemein

Es ist unglaublich. Ich bin überwältig. Heute vor zwei Jahren hab ich begonnen mich von meiner zweiten Heimat, Zimbabwe, zu verabschieden und jetzt fühle ich mich so, als hätte ich das Land nie verlassen. Es hat sich zwar einiges getan, Freunde haben Zuwachs in der Familie bekommen, Gebäude wurden neugebaut, oder abgerissen, aber ich fühle mich wieder richtig gut. Wenn ich in das Waisenheim komme, dann greifen viele, kleine Kinderhände nach mir und begrüßen mich. Eine meiner besten Freundinnen ist extra von der Universität gekommen, um mich zu sehen. Wie damals spazieren wir in den Dörfern herum und besuchen Freunde, trinken Tee und reden (in Englisch und in Shona) über Gott und die Welt. Die Kinder aus dem Waisenheim und ich haben schon die ersten Ausflüge auf naheliegende „Berge“ (in Tirol würden wir immer noch „Hügel“ dazu sagen) gemacht. Gemeinsames singen, lachen und spielen steht nun wieder am Tagesplan und daher bin ich extrem dankbar für die Zeit, die ich in Zimbabwe verbringen kann.  Wie der Titel des Blogs schon sagt. Liebe ist spürbar. Vor allem jetzt.

Zusätzlich ist gestern Mirjam, eine junge Frau aus Oberösterreich, in Zimbabwe angekommen. Ich freue mich darüber, dass ich ihr die Mission zeigen darf und sie meinen Freunden vorstellen kann. Sie wird ein Jahr lang in der Mission verbringen und sich dort engagieren. Auf diesem Weg wünsche ich ihr nur das Allerbeste und ich hoffe, dass sie eine abenteuerreiche und positive Zeit erleben, sowie auch ein Stückchen „Heimat“ finden kann.

„I Magdalina here?“

Posted on 9th August 2015 by magdalena in Allgemein

„I Magdalini here?“, ruft Baba Panashe und kommt mir mit schnellem Schritt aus seiner Hütte entgegen. „Ja. Die bin ich!“, sagte ich erfreut und umarmte den Mann. Die Freude darüber, dass wir uns wiedersehen können ist groß und der Mann bedankt sich  dafür, dass ich aus Österreich zurückgekommen bin nach Zimbabwe. Als ich mich über die restlichen Familienmitglieder erkundigte, konnte er es kaum fassen, dass ich die Namen seiner Frau und Kinder nicht vergessen habe. Häufig bekam ich einen freundschaftlichen Schlag auf die Schulter. Bevor ich Zimbabwe im Jahr 2013 verlassen habe, war die Frau des Hauses schwanger. Deswegen erkundigte ich mich, ob sie ein Mädchen oder einen Jungen bekommen haben. Baba Panashe freute sich über die Frage und packte mich an der Hand: „Komm. Wir gehen zu meinem Garten, dann kannst du selber sehen, was wir von Gott geschenkt bekommen haben.“ Bevor wir die Hütte verlassen, müssen wir noch die zwei Hennen (Hühner) eingefangen, damit sie nicht von herumstreuenden „Baboons“ (Affen) aufgefressen werden und dann gehen wir los. Durch dichtes Gebüsch, über glatte Steinplatten, über herumliegende Äste, bis wir schließlich zu einem Garten kommen, an dem lauter Spinatpflanzen angebaut sind.

„Titambire, Titambire-Willkommen, Willkommen“, ruft die Mutter und die drei Kinder der Familie laufen auf mich zu. Sie sagen nicht viel, aber sie grinsen über ihre Ohren hinaus. Die Mutter tragt ihr mittlerweile ein Jahr und neun Monate altes Baby am Rücken. Nach der Begrüßung nimmt die Frau, das Kind auf den Arm und sagt zu mir: „Das ist meine Tochter, sie heißt Magdalina.“ Ich freue mich riesig über die Worte der Frau. Ich nehme die kleine Magdalina auf meinen Arm. Das Mädchen sieht zum ersten Mal eine weiße Person, vielleicht bricht sie deswegen in Tränen aus. Im Laufe der Zeit, davon bin ich überzeugt, wird sich die Kleine noch an mich gewöhnen.

Der Vater hat mich dann noch im Garten herumgeführt und mir die Wasserquellen für den Garten gezeigt. Anschließend sind wir noch ein bisschen im „Gebirge“ herum geklettert. Ich muss ehrlich zugeben, dass mir dabei nicht ganz wohl war. Vor allem nicht, als wir in eine Höhle geklettert sind und ich den Mann gefragt habe, ob er sich sicher ist, dass hier keine Schlangen sind. Baba Panashe hat nämlich geantwortet: „Warte“, dann schaute er um sich herum und musterte die Felsenrisse, „Ahhhh. Magdalina. Die großen Schlangen haben Angst vor Menschen…..Also“, er drehte sich um und schaute in restlichen Felsenrissen, „…also. Sind sie sicher schon verschwunden.“ Vorsichtig kletterte ich dem Mann nach.

Unser Kletterei haben wir –gottseidank- ohne negativen Zwischenfall beendet können. Ich spielte dann noch ein bisschen mit den Kindern, ehe ich mich aufmachte ins Waisenheim in der „Makumbi Mission“. Ich freue mich sehr, dass ein Kind nach mir benannt wurde.

An diesem Weg wünsch ich allen Leserinnen und Leser einen schönen Sonntag und liebe Grüße in die Heimat! (:

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Zimbabwe 2015

Posted on 2nd August 2015 by magdalena in Allgemein

Nach langer Stille an dieser Homepage, kann ich nun versprechen mich wieder regelmäßiger zu melden.

Denn heute heißt es für mich: „Pfiati Tirol, na mhoroi Zimbabwe“. Irgendwie fühl ich mich wie vor ca. 2 Jahren. Mein Koffer ist noch nicht gepackt, obwohl es in weniger wie 3 Stunden zu Flughafen geht. Ich freue mich sehr auf neue Abenteuer, die ich erleben darf und ganz besonders freue ich mich auf meine Freunde, die ich wieder besuchen kann. Ich werde für 7 Wochen nach Zimbabwe fliegen und dort die Kinder des Waisenheims besuchen und das Projekt „Fließendes Wasser in Mutoko“ vorantreiben.

Mehr könnt ihr im Laufe der Zeit lesen. Ich möchte mich jetzt noch recht herzlich für all die Unterstützung bedanken, die ich entgegen nehmen durfte. Allen voran meiner Familie. Recht herzliches Dankeschön all denjenigen, die mir Kleidung, Stifte, Zahnbürsten, etc. für Kinder gesponsort haben und ich bedanke mich jetzt schon im Namen der betroffenen Familien zur die finanzielle Unterstützung.

Ich freue mich sehr, dass ich mich wieder auf die Reise machen kann!

Liebe Grüße und einen schönen Sonntag,

Magdalena

Veranstaltungen, Aktionen und Action!

Posted on 16th März 2014 by magdalena in Allgemein

Unglaublich!

Im Jahr 2014 geht’s ja flott her. Eine Aktion folgt auf die andere und das nur wegen Euch, weil Ihr für eine gute Sache spendet. Herzliches Danke dafür.

 

Heimatbühne Elmen

Ein wunderschöner Schitag hat begonnen und ich, in meiner Tätigkeit als Schilehrerin, fuhr den Stoamandllift in Stanzach hinauf. Oben angelangt, empfing mich bereits Simon Ginther mit einem Grinsen. „Mir haba was für di“, lauteten seine Worte. Stellvertretend für die Heimatbühne in Elmen übergab er mir einen Kuvert mit 200 Euro für das Projekt „fließendes Wasser in Mutoko“! Die Heimatbühne in Elmen spendet jährlich einen Teil ihres Gewinnes für soziale Projekte. Herzlichen Dank an alle Verantwortlichen für den Beitrag für das Projekt „fließendes Wasser in Mutoko“.

 

Sigrid Wolf

Die Lechtaler Super-G-Olympiasiegerin des Jahres 1988 feierte heuer im Februar ihren 50. Geburtstag! Eine, meiner Meinung nach sehr soziale und selbstlose Idee, setzte Sigrid um. Ihre geladenen Gäste bat sie um KEINE Geschenke, sondern um eine Spende für das Projekt „fließendes Wasser in Mutoko“.

In der Radio-Tirol Sendung „Nahaufnahme meinte Sigrid: „Ich fühle mich gesund und munter, das ist das Wichtigste. Mit dem 50er habe ich jetzt noch kein Problem. Ich hoffe, dass es danach auch so ist“. Dank dieser Großzügigkeit, auf Geschenke zu verzichten, wurden mir für das Projekt sensationelle 1.600 Euro übergeben!

Danke Sigrid und den Geburtstagsgästen, die den Wunsch von Sigrid befürworteten!

NMS Lechtal

Diese 4a! Nachdem ich im Dezember 2013 von Klassenlehrer, Schärmer Heinz eingeladen wurde, um einen Vortrag in der Klasse zu gestalten, freute ich mich über das Interesse. Zweimal kam ich in die Schulklasse und erzählte, beantwortete Fragen und zeigte den Kindern, wie Menschen in Simbabwe leben. Nun- im März- hieß es, dass ich in die NMS-Lechtal kommen sollte. Ich freute mich auf ein Wiedersehen und wurde von Direktor Wildanger, Schärmer Heinz und den SchülerInnen empfangen. Zuerst präsentierten mir vier Gruppen ein Refera,t in dem der Vergleich zwischen Simbabwe und Österreich dargestellt wurde. Die SchülerInnen arbeiteten die wesentlichen Unterschiede sehr gut heraus!

Nach den Präsentationen kamen der Klassensprecher und die Klassensprecherstellvertreterin mit einem Plakat auf mich zu. Die zwei erklärten mir, dass die Klasse in den Weihnachtsferien sich zusammen gesessen hat und sowohl Buben als auch Mädchen Holzbrunnen gebaut haben. Diese haben die SchülerInnen in der Schule und in den Dörfern um 5 Euro verkauft. Damit sammelte die Klasse 300 Euro und übergab mir diese für das Projekt „fließendes Wasser in Mutoko“

Ich bewundere nicht nur die schön, ausgearbeiteten Brunnen der Schüler, sondern auch die Initative und das Engagement der SchülerInnen. Ich begrüße diese Aktion sehr, weil sich die SchülerInnen mit vielen Thematiken in Simbabwe auseinandergesetzt und daraufhin eine super Aktion auf die Füße gestellt haben.

Vielen, vielen Dank liebe 4a, danke Heinz für die Betreuung und die Einladung in deine Klasse zu kommen!

http://www.hs-lechtal.tsn.at/typo3/index.php?id=184&tx_ttnews[tt_news]=124&tx_ttnews[backPid]=183&cHash=880346ad41

 

 

Vortrag in der HLW

Nachdem mich Andrea Bauer eingeladen hat in der HLW-Reutte einen Vortrag über mein freiwilliges, soziales Jahr zu machen, war es am Mittwoch 26.02.2014 soweit! Ich freute mich sehr über das Interesse der Jugendlichen und die gute Atmosphäre. Es ist immer wieder eine interessante Erfahrung, zu hören, wofür sich die ZuhörerInnen interessieren. Auch in der HLW wurde ich gefragt, ob ich stehts in Sicherheit war, wie lange es gedauert hat, bis ich mich mit den Menschen in Simbabwe unterhalten hab können und wenn ich wieder nach Simbabwe fliege.

mehr dazu unter: http://www.hak-reutte.ac.at/index.php?option=com_content&task=view&id=611&Itemid=1

Ich bedanke mich bei den Klassen für das Interesse und das Mitwirken bei zwei gelungenen Unterrichtsstunden! Danke auch Andrea für die Einladung in die HLW-Reutte!

 

Vortrag im Paulusheim

Am Freitag, den 7.03.2013 lud der Familienverband Reutte mit Sonja Wechner recht herzlich zu einem Vortrag von mir über meine Zeit in Simbabwe, eine Projektvorstellung und einer Fragerunde ein. Liebevoll gestaltete Sonja den Saal und übernahm die Organisation des Events. Das Buffet wurde von verschiedenen Frauen schmackhaft angerichtet. Kleine Häppchen, Muffins, Kuchen und viele Getränke gab es in der Pause zur Erfrischung.

Sehr erfüllend war für mich die spontane Fragerunde, durch die familiäre und entspannte Runde eröffnete ich eine Fragerunde bei der ich individuell auf jede Frage eingehen durfte. Durch das interessierte Publikum war es möglich genauer auf Themen, wie Rassentrennung, Glaube, Gesundheit und Kultur eingehen!

„All in all“ war es ein großer Erfolg und das auch finanziell!

 

Ich freue mich sehr, dass dieses Projekt von uns TirolerInnen so großzügig unterstützt wird. So kommen wir gemeinsam dem Ziel immer näher! Ich danke aber auch für die Unterstützung, die ich von meiner Familie, meinen FreundInnen und meinen Arbeitskollegen bekomme.

BLUATSCHINKS Kinderkonzert

Posted on 11th März 2014 by magdalena in Allgemein

Nachdem riesen Erfolg beim Kinderkonzert, hoffe ich nun auch auf ein gut besuchtes Erwachsenenkonzert am 21.03.2014 um 20:00 Uhr in Stanzach! (: der Bluatschink sorgte für begeisterte Kinder und tanzende Eltern.

Unglaublich/e…

…gute Atmosphäre

…großer Andrag/ Ansturm

…viel Euphorie

… lauter, starker Gesang

…Gewinnsumme für das Projekt: „fließendes Wasser in Mutoko“

 

 

DANKE an alle TeilnehmerInnen! Danke Toni, Margit und Paul!

BLUATSCHINK-BENEFIZKONZERTE

Posted on 29th Januar 2014 by magdalena in Allgemein

für KINDER, am SA 01.03. – 16.00 Uhr
für ERWACHSENE, am FR 21.03. – 20.00 Uhr

Ort: Gemeindesaal in Stanzach

Eintritt:
Kinderkonzert: Kinder 7 Euro, Erwachsene 10 Euro
Erwachsenenkonzert: 15 Euro

Kartenvorverkaufsstellen sind alle Außerferner Raiffeisenbanken, ab 10.02.2014.

Für Speis und Trank ist gesorgt.

Der Reinerlös kommt dem Projekt: „Fließendes Wasser für Mutoko“ zugute.

Silvestertombola

Posted on 12th Januar 2014 by magdalena in Allgemein

Danke an das Team „Hotel Maximillian“ in Ehenbichl für die geniale Idee der Silvester Tombola zu Gunsten des Projektes: Fließendes Wasser in Mutoko. Durch den Zuschuss des Hotels kamen 500 Euro zusammen. Herzlichen Dank dafür!

siehe auch:

http://www.hotelmaximilian.at/home/news.html?news_id=49

 

Lg,

Magdalena

Vortrag in Steeg!

Posted on 10th Dezember 2013 by magdalena in Allgemein

https://dl.dropboxusercontent.com/u/2192725/Plakat_A3_Mutoko.pdf

22. Dezember um 18:00 in der Pfarrkirche in Steeg.

 

Teilen, Herzlichkeit und Engagement

Posted on 8th Dezember 2013 by magdalena in Allgemein

Nachdem ich bei meinem Vortrag das Projekt: „Fließendes Wasser für Mutoko“ ins Leben gerufen und gestartet habe, war ich überwältigt.

Der Kontostand ist rapide in die Höhe gesprungen. Mit folgender Aktion ist es weitergegangen. Von ganz allein. Ich bedanke mich recht herzlich bei Birgit Oberdorfer, die meinen Vortrag besuchte und meine Idee hörte und den Eltern Ihrer Kindergartenkinder präsentiert hatte.  Weiters bedanke ich mich auch bei Frau Valier, stellvertretend für alle Eltern, deren Kinder den Kindergarten Prof. Dengel Straße besuchen. Die Eltern organiesierten einen Martiniumtrunk und unter dem Motto:“Wir teilen wie es St. Martin einst getan hat…“ kam der Reinerlös dem Projekt fließendes Wasser in Mutoko zugute. Voller Freude durfte ich 500 Euro entgegen nehmen und einen 5Liter Kanister mit Wasser.

In Shona würde ich jetzt sagen: „Ndinotend. Mwari achava newe!“ „Danke. Gott wird mit Euch sein! “

In dieser doch sehr christlich geprägten Kultur ist das eine sehr wertschätzende Danksagung.

 

Besinnliche Adventzeit

M.

 

Nachhaltigkeit

Posted on 9th Oktober 2013 by magdalena in Allgemein

Simbabwe ist Geschichte -Was nun?

 

 

 

Bis auf den letzten Platz war der Gemeindesaal in Stanzach gefüllt und Magdalena Kärle im Afrikalook erhielt viel Anerkennung und Applaus.
RS-Foto: Dallapozza
Fließendes Wasser für Mutoko
Magdalena Kärle erzählte von ihrem Jahr in Simbabwe und will mit einem Projekt in Mutoko helfen
(dr) Wenn einer eine Reise macht, dann hat er viel zu erzählen, und wenn eine junge Lechtalerin, ein freiwilliges, soziales Jahr, in Simbabwe, verbringt, dann kommen viele, um ihre Erzählungen und Erlebnisse, in der österreichischen Jesuitenmission zu hören, Fragen zu stellen und vielleicht auch an ein soziales Engagement nachzudenken. Magdalena Kärle jedenfalls will neben ihrem Physikstudium, ein großes Projekt in Simbabwe starten und hofft auf große Unterstützung.

In einem überfüllten Gemeindesaal, in Stanzach, begrüßte Magdalena Kärle das interessierte Publikum, zunächst in „Shona“ einer der Amtssprachen von Simbabwe. Die lustige „Shona Einlage“ nahm nicht nur ihr die Nervosität vor so vielen Zuhörern, sondern entfachte bei den Besuchern des Vortrags Neugierde, und Magdalena Kärle erzählte die Geschichte von Simbabwe, dem früheren
Rhodesien und dessen Freiheitskampf. Auch über die Kirche und den Glauben, in Simbabwe, wußte sie viel zu erzählen, und damit war auch der Übergang zur österreichische Jesuitenmission,
in Makumbi, gelungen, wo Magdalena Kärle, als Volunteer auf der Missionsstation, arbeiten
durfte. In dieser Zeit hat sie viele wertvolle Erfahrungen gesammelt. Viele unterschiedliche Aufgaben mussten bewältigt werden. Vormittags hat sie mit rund 30 Kindern zusammen mit einer Lehrerin, in der Vorschule, unter anderem auch spielerisch Englisch gelehrt. Nachmittags war sie bei den rund 100 Waisenkindern, die in der Mission lebten und unternahm viel mit den Jugendlichen. Oft war es einfach nur wichtig den Jugendlichen zuzuhören. Am späteren Nachmittag war sie gerne in der Behindertenwerkstatt der Mission und half dort beim Schuhreparieren oder einfache Handtaschen zu machen. Es war für sie immer ein besonderes Erlebnis, mit den Behinderten zu arbeiten und natürlich ihnen zuzuhören. An den Wochenenden war sie oft in den umliegenden Dörfern unterwegs und lernte viele Familien kennen. Ausflüge, wie zu den Viktoria-Wasserfällen oder in die Hauptstadt Harare, nahm sie gerne an. Doch in der Stadt Harare fühlte sich die Lechtalerin nicht wohl. Magdalena Kärle ist aber nicht ohne Ideen, wie man in Mutoko helfen kann, nach Österreich zurückgekehrt. Eine Wasserleitung über drei Kilometer und die dazugehörige Infrastruktur sind unter dem Motto „Fließendes Wasser in Mutoko“, von Magdalena Kärle, bei ihrem Vortrag, in Stanzach, vorgestellt worden. Zurzeit sind in den drei Waisenhäusern mit je 30 Kindern, Garten, Office und Hennenstall bereits Wasserhähne, Kloschüsseln und Klospülung, Waschbecken, Duschköpfe, von amerikanischen Organisationen, eingebaut worden, doch die drei Kilometer weit entfernte Wasserquelle muß noch mit Mutoko verbunden werden. Auch eine Wasserpumpe, sowie eine Umzäunung, zum Schutz des
Wasserloches, sowie verzinkte Rohre mit Filtersystem, für die drei Kilometer lange Wasserleitung, werden noch benötigt. Sowohl zwei Wasserspeicher, als auch ein Pumpenhaus und Generatoren werden ebenfalls noch benötigt. Magdalena Kärle ist überzeugt, die notwendige finanzielle
Hilfe durch verschiedene Veranstaltungen und Spenden zu bekommen, um das Projekt „Fließendes Wasser in Mutoko“ zu realisieren. Spenden bitte an: Magdalena Kärle – fließendes Wasser in Mutoko,
IBAN: AT593630500000219899, BIC: RBRTAT22, Verwendungszweck: Fließendes Wasser in Mutoko.