I never thought nekuti….

Posted on 9th Juli 2017 by magdalena in 2017,Allgemein,Harare

Since I’m here in Zimbabwe I’m so used to speak English and Shona. So that it’s even strange to me writing in German now.
Gestern habe ich eine Freundin besucht, die in einem Ghetto der Hauptstadt (Harare) wohnt. Doch bevor ich über das Ghetto schreibe, muss ich ein bisschen ausholen.

In Zimbabwe benutzten die Menschen US-Dollar, doch seit April 2017 produziert der Staat „Bond-Notes“ – Papiergeld. Dieses Geld wurde gedruckt, weil nur noch wenig Geld im Umlauf ist. Selbst wenn man Geld von der Bank holen will, dann bekommt man nur noch Papiergeld. Geld holen an der Bank dauert extrem lang. Ich konnte meinen Augen nicht trauen, als ich in der Stadt bei einer Bank vorbei gegangen bin. Die Menschen stehen Schlange, damit sie überhaupt in die Bank hineinkommen. Eine Freundin ist bereits um 02:00 Uhr (in der Nacht) zur Bank gegangen um die Erste in der Reihe zu sein. Doch als sie die Bank erreichte, war sie bereits Nummer 15 in der Warteschlange. Die Banken öffnen erst in der Früh, außerdem bekommt man bei der Bank nicht mehr als $40 pro Tag. Meine Freunde hier sind also wirklich gestresst, weil sie nun auf das Papiergeld angewiesen sind, das jederzeit entwertet werden kann. Für mich ist es wirklich schwierig die Situation hier zu beschreiben, da ich weder meinen Augen, noch meinen Ohren trauen kann. Es einfach unglaublich, was sich hier abspielt.

Die ZimbabweanerInnen benützen jetzt Bankomatkarten, damit sie diese Problematik umgehen können. Doch selbst die Bankomatkarte bringt Probleme mit sich. Am Markt, neben der Straße, in kleinen Shops sind die Lebensmittel um einiges billiger. 1/2kg Tomaten kostet zum Beispiel 0,50 Cent neben der Straße während man im Geschäft bis zu $2 Dollar zahlen muss. Die Karten ersparen also Wartezeiten, aber schlussendlich wird es teuer, wenn man in den Geschäften einkauft.

 

Nun komme ich zurück zum Ghetto. „I never thought kuti m facing racism futi.” Auch wenn es sehr naiv von mir war, ich dachte, dass ich nicht mehr mit Rassismus konfrontiert werde bzw. dachte ich, dass es mich nicht derart mitnimmt. Meine Freunde und ich gingen einkaufen. Da meine Freundin kein Bargeld hat, beschlossen wir in das Geschäft zu gehen. Wir erledigten unsern Einkauf. Standen ewig an der Kassa und warteten. Die VerkäuferInnen haben ebenfalls wenig Bargeld und können den Kunden kein Wechselgeld geben. Die Kunden warten also solange an der Kassa, bis sie das Wechselgeld von einem Manager bekommen. Wir standen also vor der Kassa und warteten. Als wir an der Reihe waren tippe die Verkäuferin die ersten Artikel ein und plötzlich sah sie mich: MURUNGU (weiße Person). Ohne Worte stornierte sie die Artikel, die sie bereits eintippte. Wir kannten uns nicht aus und fragten warum sie die Rechnung stornierte. Sie antwortete: „Barzahlung!“. Meine Freunde starteten eine Diskussion. Nach einer Weile realisierte ich, dass es um mich geht. Die Verkäuferin sah mich und ging davon aus, dass ich Bargeld habe. Nicht das Papiergeld, sondern die „richtigen“ US-Dollar. Das veranlasste sie dazu uns nicht mit Karte zahlen zu lassen.

Wir mussten wieder an das Ende der Warteschlange. Ich schämte mich so sehr! Nicht für mich, nicht für meine Hautfarbe, aber ich schämte mich für diese Verkäuferin. In Zimbabwe sagen die Leute, dass Besucher Segen ins Haus bringen. Meine Freunde freuten sich, dass ich zu Ihnen gekommen bin. Sie wollten mir eine schöne Zeit machen (giving me a good time sha) und dann wurden sie verurteilt und in eine peinliche Lage gebracht – wegen mir. Nach einer halben Stunde schafften wir es mit dem Chef zu sprechen. Er ging mit uns zu der Verkäuferin und sagte, dass wir mir Karte zahlen dürfen. Sie entschuldigte sich nicht. Im Gegenteil! Sie nannte meine Freundinnen Verräterinnen. Sie schimpfte vor sich hin und meinte, dass sie dafür sorgt, dass das Geld wieder nach Zimbabwe kommt.

Nach dieser Aktion fühlte ich mich überhaupt nicht gut. Wenn ich mit Rassismus konfrontiert werde, dann kann ich damit umgehen (glaub ich zumindest (: ), aber wenn meine Freunde wegen mir angegriffen werden, dann fühlt sich das wirklich „GRAUSIG“ an.
Asi inini. I just have to stay positive (vgl.: Trotz der Unannehmlichkeiten, bleib ich gut gestimmt).
Ich freu mich schon darauf, wenn ich Zeit finde einen Bericht über die Abenteuer im Children’s Home zu schreiben. Ich genieße meine Zeit hier. Mir geht es zu 100% gut und ich freue mich jeden Tag darüber, dass ich aufstehen kann um Freunde im Dorf zu besuchen.

Lots of love,

Lina

Danke

Posted on 4th Juli 2017 by magdalena in Allgemein

Seit heute bin ich wieder – für ein Monat – in Simbabwe. Ich möchte mich auf diesem Weg recht herzlich bei allen Spenderinnen und Spendern bedanken. Noch nie zuvor habe ich über zwei Jahre so viele Sachspenden bekommen. Von Schuhe, Kleidung, Spielzeug, Bücher, Zahlbürsten, Hygieneartikel, Malstifte, Wickeltaschen, Rucksäcke und Getränkeflaschen über zu Süßigkeiten und Ernährungsergänzungssets ist alles mit dabei. Daher möchte ich mich bei allen denjenigen bedanken, die es möglich machen Kinderaugen strahlen zu lassen.

Ich bedanke mich auch bei jenen, die das Projekt „fließendes Wasser in Mutoko“ seit Jahren treu unterstützen und auch bei denen die das Projekt im Laufe des Jahres erstmals finanziell unterstützten. Ohne eurer Unterstützung könnte ich hier in Simbabwe nicht wirken. Daher: „Vergalts Gott!“

Liebe Grüße aus Makumbi,

Lina <3

Tinei

Posted on 7th März 2017 by magdalena in Allgemein

It’s not my way to express my feelings via Facebook. But I really know, that those children love to take pictures in the good faith that I show their pictures to my family, my friends, my donors, that I show their pictures to the people in my country to make them known here in Austria.

Their hope is, that those pictures awaken the interest of the people in Austria. They have the hope that people are interested in their lives and they appreciate the children’s strength. So taking a picture gives them hope and makes them feeling being loved somewhere out there. Yesterday one of my beloved friends passed away. I can’t even impress how painful it is to sit in Europe while I know that one brother of this big family went to the almighty father already. I would love to be with all of you to just get the feeling of being a family again.

Since I am here, I want to use the opportunity to introduce Tinei to you, who reads this. Tinei was a wonderful boy. He graduated in December 2012, by the time I was just five month in Zimbabwe. He was in the Pre-school I worked in and he was one of the “old ones” – so just six years old. Together with his brothers and sisters, he was practicing a dance for the graduation day. They all have been dresses well. We found some white dresses for the girls and white shirts for the boys in a donation box and some scarves, which we wrapped around our waist. Tinei loved the outfit and we worked hard to give a great performance. You can check the pictures further down.

Tinei was one of the quiet and considered boys with a beautiful smile. He could look at me if I was teaching in class and even if I was serious he still give me a smile. Tinei had a big heart he loved his brothers and sisters and he took good care for the younger ones. He wasn’t one of the boys who came in afternoon to make a walk through the forest, where the mango trees are. He was the one who stayed behind and welcomed us warmly after being back again. He didn’t snitch if we went for a walk he was like a man in the background who clears the way for us.

Tinei stayed in house eight. In my eyes, this is a blessed house. Cause they lived with a loving mother who taught them to take care of each other. Tinei and Ali often welcomed me on my way to the orphanage. Those boys could smile so that I even forgot my worries.

As a volunteer in a foreign country, there are ups and downs based on different issues like environment, culture, etc. BUT you also have those beautiful things, which makes you strong, which makes you feel lucky and which makes you feel welcomed and beloved. It’s the smile of the children and their shining eyes if they see you. The children faces gives you so much power that you never want to leave a place. I want to thank you Tinei for giving me the feeling of being home.

What I loved most about you was that you have been faithful. When I came back to Zimbabwe after two years, you have been one of those who remembered my name. You told the younger ones who I am and so the also loved me. They trusted you. It’s still unbelievable for me that I won’t see you, when I am coming back to Zimbabwe again. But the way I will remember you is always as a brave and kind young man. I am with you and your family and even with Makumbi with all my prayers.

I love you, Tinei and I want you to protect your brothers and sisters now. Thank you for all your love and the good memories I have.

Rest in Peace!

My “Mister Sunshine” <3

Interview

Posted on 27th November 2015 by magdalena in Allgemein

Halli Hallo,

vor kurzem kamen Reinhard Oberlohr und Dietmar Nardin zu mir nach Stanzach. Wir haben ein bisschen über Simbabwe gesprochen.

Zu sehnen gibt es das Interview unter dem Livestream von RE/eins „Gespräch mit Magdalena“. Hier der Link dazu: http://www.reeins.tv/home/ (online bis zum 02.12.2015). Danke Didi für den coolen Schnitt des Interviews!

 

Schönes Wochenende und liebe Grüße aus dem verschneiten Lechtal,

Magdalena

 

Was hat sich getan?

Posted on 16th November 2015 by magdalena in Allgemein

Ich freu mich wirklich sehr – bald ist es so weit!

Nach meinem siebenwöchigen Aufenthalt im Sommer 2015 in Zimbabwe, berichte ich vom Baufortschritt des Wasserprojektes in Mutoko (Afrika).

Datum: Freitag, den 11.12.2015
Uhrzeit: 20:00 Uhr
Wo: Gemeindesaal Stanzach

Für Speis und Trank ist gesorgt!
Der Reinerlös kommt dem Projekt „Fließendes Wasser in Mutoko“ zu gute!
Auf euer Kommen freu ich mich schon sehr!

Flyer_A6_Mutoko 2015-DRUCK

Makumbi Mission

Posted on 7th September 2015 by magdalena in Allgemein

Manchmal ist es nur ein Augenblick, ein kurzer Augenblick, indem wir wahre Liebe erfahren dürfen.

Wer es schafft mehr davon zu bekommen, muss unendlich glücklich sein <3 P1160697

What made me come back

Posted on 7th September 2015 by magdalena in Allgemein

Ich freute mich sehr über die Frage, ob ich bereit dazu bin einen kurzen Bericht darüber zu schreiben, warum ich nach zwei Jahren wieder zurück nach Zimbabwe gekommen bin. Für mich ist ganz klar, dass ich dieses Land einfach liebe! In seiner ganzen Schönheit, aber auch mit all den Schwierigkeiten. Ich habe folgenden Text in Englisch geschrieben und dabei hab ich in keinem Wort das Projekt erwähnt. Das hab ich ganz bewusst getan. Denn für mich stehen meine Freunde, die Kultur und die Abenteuer die ich wieder erleben darf im Vordergrund meines Aufenhalts. Ich sehe es immer noch als Geschenk an, dass „fließendes Wasser in Mutoko“ mit großen Schritten dem Ziel entgegen kommt.

Aber nun zu meinen Gedanken:

What made me come back to Zimbabwe

Before I start talking about why I came back to Zimbabwe I want to introduce myself. My name is Magdalena Kärle (21 years) and I live in Austria, which is a small country in the midst Europe. After my A-levels I decided to do a volunteer year overseas and I applied for the Jesuit volunteer program in Germany. As they accept me I started doing some preparations and after that I was allowed to approach a new adventure called: ZIMBABWE.

8.000 km away from home, I found myself at the Makumbi Mission in Zimbabwe, which is led by Jesuits. The Mission itself has many projects, like an orphanage, an herbal garden, a parish office, a visitation Highschool, a primary school including a pre-school and the ruvarashe trust, which teaches people with disabilities to sue clothes and repair shoes. Moreover there is the “Wadzanai-Centre” which is working as a woman empowerment organization.

During my voluntary year I worked in the Mission as a pre-school teacher in the morning and in the afternoon I used to visit the Ruvarashe Trust and to the orphanage. Within that year I learned the local language- which is Shona- and I would say that I became quite familiar with the culture. All this happened in the year 2012/2013, so I was just 19 years old. During the weekends I enjoyed visiting families and friends in the villages around the Mission. Basically I just got to know the families by walking around.

One of the most memorable things about this time was the Zimbabwean hospitality. I loved that and it still fascinates me. If you walk around as a foreigner it will not take long until some children are following you and keep on asking you questions. Even for supper you can be invited and that is in the most cases the beginning of a good friendship. Maybe that is already one of the reasons why I came back to Zimbabwe: the hospitality and the way people are just welcoming you. Myself I felt like being at home even if my family was back in Austria.

The second reason is friendship. When I left Austria I had a hard time leaving my friends behind. But it did not take long until I got to know people of my age. I was really exciting to share stories with them and to talk about our different lives. I really became close to young adults but also to families with many children. As children are always playing and keep on chatting it was easy for me to click with them. Therefore I also got to know their language, local games they play and so on. I just loved the open way in which the Zimbabweans welcomed me and lead me to their culture.

As I mentioned before I learned a lot about the native culture. I guess that finally is the real reason why I came back. I love the humble way the Zimbabweans live. If they have a visitor or a friend they just give them everything they have. But what else I learned is, that you are not just like a friend but more like a family member, you have duties and it is expected that you do whatever you can. I was taught a lot and even if my friends have been serious teachers we enjoyed our time. I benefited a lot from it. I now know how to cook Sadza the stepper food in Zimbabwe. I can carry a baby on my back and lifting a bucket with water onto my head is no problem anymore. It might sounds a bit strange but I also got to know how to talk properly. Shona and German -my mother tongue – are two totally different languages and it is not about the language itself, it is all about the way of using the language. It is so different that at the time I came back to Austria it was even hard for me to have a normal conversation. The biggest difference between Shona and German is probably the respect, which is carrying through in Shona.

Since I was asked to write a short article, I have to stop now. Now in the year 2015 I am back for a seven-week long visit. I wanted to come back to meet my friends, to get energy and to experience this culture one more time in order to feel strong again when I go back to Austria- to a different world.

Perfektes Timing

Posted on 4th September 2015 by magdalena in Allgemein,Waisenheim

Jetzt ist es schon ein bisschen länger her, seit ich meinen letzten Blog veröffentlicht habe. Hauptsächlich liegt das daran, dass wir hier in Makumbi sehr schlechte Internetverbindung haben. Ich war in der Zwischenzeit in Mutoko und habe dort das Waisenheim besucht und das Projekt „fließendes Wasser in Mutoko“ begutachtet.

Leider hab ich in Mutoko einen Virus aufgefangen mit dem ich jetzt lang kämpfen musste. Mein Bauch scheint nicht ganz glücklich zu sein über die Umstellung. In Zimbabwe ist die Trinkwasserqualität einfach nicht die gleiche, wie ich sie mir gewöhnt bin und das Essen ist sehr energiereich im Vergleich zur österreichischen Küche. Ich wurde z. B. in Makumbi bei Freunden zum Abendessen eingeladen und wir hatten eine echte Kalorienbombe (siehe Foto). Es gab Sadza (Maisbrei), Kartoffel und Reis mit Tomatensauce und dazu noch Muriwo (Gemüse-, bzw. Krautart) mit Hackfleisch. Der Titel des Blogs „Perfektes Timing“ kommt daher, dass ich genau in der Zeit krank wurde, in der wir keinen Strom, daher auch kein Netzwerk und später dann auch kein Wasser mehr hatten. Für mich hieß es also wieder mit einem Eimer zur nächsten Wasserquelle gehen um dort Wasser zu besorgen. Auch wegen den ansteigenden Temperaturen kam ich ganz nett ins Schwitzen.

Gottseidank hat mich Brother Ben, ein Jesuit mit medizinischer Ausbildung, regelmäßig besucht und mir Tipps zur schnellen Heilung gegeben. Nachdem ich fast eine Woche im Bett verbracht habe, muss ich jetzt die versäumte Zeit aufholen.

Mittlerweile ist auch Marco, mein Freund, in Zimbabwe angekommen. Ich freue mich darüber, dass er von dem Land sehr begeistert ist. Zu Beginn ist es schwierig die Eindrücke einzuordnen, aber auch er ist überwältigt und fasziniert von der Schönheit des Landes, der Freundlichkeit der Menschen und auch von den Schwierigkeiten die es an vielen Ecken gibt.

Ich werde nach meiner Rückkehr von Zimbabwe einen ausführlichen Bericht über das Projekt veröffentlichen und ggf. auch einen Vortrag machen. Mehr Infos dazu folgen jedoch noch.

Bis dahin sende ich allen LeserInnen ganz liebe Grüße aus Zimbabwe! (:

Magdalena

Ketten basteln

Posted on 14th August 2015 by magdalena in Allgemein

Bevor ich Österreich verlassen habe, habe ich um Garnreste bei einer Weberei gefragt. Außerdem habe ich ein Sackerl mit Bierdeckel, von den Platzkonzerten in Stanzach, mit nach Zimbabwe genommen. Gleich in der ersten Woche bin ich mit diesen Sachen in das Waisenheim in Makumbi gegangen. Die Neugier der Kinder war groß. „Magdalina, was hast du denn da? Was kann man damit machen? Soll ich dir tragen helfen? Gehört das uns? Wie macht man das? etc.“, hörte ich die Kinder sagen.

Bevor wir mit der Bastelarbeit starteten, erklärte ich den Kindern, dass ich einen Nagel und einen Stein brauche, damit ich ihnen zeigen kann, was wir im Laufe des Nachmittags produzieren. Es dauerte nicht lange, schon hatte ich drei Nägel und zwei Schrauben vor mir liegen. Den Bierdeckel positionierte ich auf einer Steinplatte und den Nagel wiederum auf dem Bierdeckel. Mit dem Stein schlug ich auf den Nagel, damit dieser ein Loch in dem Bierdeckel machte. Anschließend trennte ich ein Stück von dem Garn ab und band einen Knoten an das Ende des Garns. Nun mussten die Bierdeckel mit Löchern nur noch aufgefädelt werden, damit die Ketten fertig sind.

Mich überraschte die gute Zusammenarbeit der Kinder sehr. Ich erwartete, dass jeder der Kinder seine Kette selber machte, aber die Arbeiten teilten sich die Kinder auf. Manche fädelten die Bierdeckel auf die Garne, während andere die Löcher in die Deckel schlugen. Die Kleinsten haben von ihren Geschwistern Ketten bekommen.

Es war ein entspannter und netter Nachmittag, ganz familiär und produktiv. Die Ergebnisse können sich sehen lassen! (:

Liebe ist spürbar

Posted on 12th August 2015 by magdalena in Allgemein

Es ist unglaublich. Ich bin überwältig. Heute vor zwei Jahren hab ich begonnen mich von meiner zweiten Heimat, Zimbabwe, zu verabschieden und jetzt fühle ich mich so, als hätte ich das Land nie verlassen. Es hat sich zwar einiges getan, Freunde haben Zuwachs in der Familie bekommen, Gebäude wurden neugebaut, oder abgerissen, aber ich fühle mich wieder richtig gut. Wenn ich in das Waisenheim komme, dann greifen viele, kleine Kinderhände nach mir und begrüßen mich. Eine meiner besten Freundinnen ist extra von der Universität gekommen, um mich zu sehen. Wie damals spazieren wir in den Dörfern herum und besuchen Freunde, trinken Tee und reden (in Englisch und in Shona) über Gott und die Welt. Die Kinder aus dem Waisenheim und ich haben schon die ersten Ausflüge auf naheliegende „Berge“ (in Tirol würden wir immer noch „Hügel“ dazu sagen) gemacht. Gemeinsames singen, lachen und spielen steht nun wieder am Tagesplan und daher bin ich extrem dankbar für die Zeit, die ich in Zimbabwe verbringen kann.  Wie der Titel des Blogs schon sagt. Liebe ist spürbar. Vor allem jetzt.

Zusätzlich ist gestern Mirjam, eine junge Frau aus Oberösterreich, in Zimbabwe angekommen. Ich freue mich darüber, dass ich ihr die Mission zeigen darf und sie meinen Freunden vorstellen kann. Sie wird ein Jahr lang in der Mission verbringen und sich dort engagieren. Auf diesem Weg wünsche ich ihr nur das Allerbeste und ich hoffe, dass sie eine abenteuerreiche und positive Zeit erleben, sowie auch ein Stückchen „Heimat“ finden kann.